Referentin: Juliane Schwartz

Färben mit Wau

Ein kleiner Crashkurs im Basiswissen Färben mit Wau, einem der Hauptfärbestoffe in der Geschichte der Pflanzenfärberei. Vermittelt wird das nötige Wissen, um Wolle fürs Färben vorzubereiten, zu färben und nachzubehandeln – damit kann man sich dann auf alles stürzen, was in einen Topf passt. Wir arbeiten mit den Ausrüstungsgegenständen eines normalen mittelalterlichen Haushalts (Kupferkessel, Keramik, echtes Feuer, kein Plastik etc) und so eine authentisches Ergebnis zu bekommen. Juliane Schwartz war die letzten 20 Jahre Museumsleiterin im Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg im Altmühltal/Bayern und hat sich dort vor allem in allen spätantiken und frühmittelalterlichen Fragestellungen spezialisiert – sowohl als historische Darstellerin als auch als Textilhandwerkerin. Sie ist Mitglied in der AG Historisches Handwerk, im April 2018 nach Thüringen gezogen und ein begeisteter Frischling im 13. Jahrhundert. Sauber und mit Vorsatz angefixt von André & Doris beim letzten Brandenburgfest… Juliane Schwartz Workshop 17.06.2019 11.00 Uhr

Juliane Schwartz

Referent: Andreas Bichler

Die Armbrust – eine Fernwaffe

Andreas Bichler beschäftigt sich seit dem Jahr 2005 mit der Geschichte und Technik von mittelalterlichen Armbrusten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Herstellung originalgetreuer und funktionsfähiger Rekonstruktionen sowie der Erforschung ihrer Leistungsfähigkeit mittels Durchführung von praktischen Versuchen. Seit 2011 erscheinen regelmäßig seine Fachartikel zu Armbrusten und deren Zubehör im Jahrblatt der Interessengemeinschaft Historische Armbrust. In den Jahren 2015 und 2017 fungierte er als Leihgeber und Mitgestalter der Ausstellungen „Von der Hornbogenarmbrust zur Quedlinburger Balliste“ und „Vom Königshof zum Räubernest – die Burgenlandschaft im nördlichen Harzvorland“ der Städtischen Museen Quedlinburg. Vortrag 21.06.2019 18.00 Uhr

Andreas Bichler

Referentin: Katharina von Suderburg

Workshop Filetknüpfen

Schon in der Antike wurden Haarnetze verwendet, um die Haarpracht möglichst schmuckvoll zu bändigen. Auch aus dem 13. und 14. Jahrhundert gibt es einige Funde und zeitgenössische Darstellungen, die belegen, dass diese filigranen, häufig aufwendig verzierten Netze von vielen Damen im gesamten europäischen Raum getragen wurden. Ich beschäftige mich seit 2013 mit der speziellen Fertigungstechnik des Filetknüpfens vorwiegend mit Seidenfäden. Diese Knotenart ist übrigens verwandt mit dem der Fischernetze.  

Katharina von Suderburg

Referenten: Familie Kurz

Tänze des 12./13. Jahrhundert

Wir sind ein Paar, welches sich der Darstellung und Nachempfindung mittelalterlichen Lebens verschrieben hat.

Entweder nur als Paar, oder auch zusammen mit Freunden, begeben wir uns auf eine Zeitreise ins Hochmittelalter, in das ausgehende zwölfte und beginnende dreizehnte Jahrhundert…

Anno Domini 1189

Familie Kurz

Referent: Justinus Grebowicz

Die Inquisition und ihr Verfahren im 13. Jahrhundert.

Ich heiße fr. Justinus Grebowicz OP und wurde am 04.05.1994 in Warstein geboren. Nach meinem Abitur habe ich zunächst an der Theologischen Fakultät in Paderborn studiert bis ich im Jahre 2016 in den Dominikanerorden eingetreten bin. Zurzeit studiere ich katholische Theologie an der Universität in Wien. 

fr. Justinus Grebowicz OP